fruchtig gefüllte Osterkekse aus Mürbteig

Seid ihr schon in Osterstimmung? Mir ist es ehrlich gesagt noch zu nass und kalt draußen. Um mich frühlingshafter zu stimmen, habe ich schon mal damit angefangen mich langsam auf Ostern vorzubereiten. Und zwar mit Plätzchen, genauer gesagt gefüllten Hildaplätzchen. Denn wer hat gesagt, dass man Plätzchen nur zu Weihnachten backen darf? Auch zu Ostern (und auch das restliche Jahr) schmecken Butterplätzchen ganz hervorragend. Also habe ich den letzten verregneten Nachmittag genutzt, um diese kleinen Stimmungsaufheller zu backen. Die Hildaplätzchen mit Aprikosenmarmelade habe ich mit einem Osterei-Ausstecher ausgestochen und mit einem niedlichen Häschen aufgehübscht, damit das Oster-Feeling auch nicht zu kurz kommt. Am besten schmecken die gefüllten Kekse übrigens, wenn sie einen Tag in der Keksdose durchziehen können. Weiterlesen „fruchtig gefüllte Osterkekse aus Mürbteig“

Grundrezept: Kombucha brauen

In meinem letzten Beitrag Kombucha – was ist das und woher kann ich ihn beziehen, habe ich euch schon ein paar allgemeine Grundlagen mit auf den Weg gegeben. Zum Beispiel, was ein Scoby ist, wie er aus gezuckertem Tee leckeren Kombucha herstellt und wo ihr den Teepilz kaufen (oder schnorren) könnt. Heute bekommt ihr ein Rezept an die Hand, mit dem ihr super schnell und einfach selbst Kombucha brauen könnt. Das schöne an diesem Erfrischungsgetränk ist nämlich, dass ihr nur drei Zutaten braucht: Tee, Zucker und den Scoby mit etwas Ansatzflüssigkeit. Und damit eure Brauerkarriere möglichst entspannt anläuft, habe ich auch noch ein paar Tipps für euch, die euch aus fast jeder schwierigen Lage helfen können. Weiterlesen „Grundrezept: Kombucha brauen“

Kombucha – was ist das und woher kann ich ihn beziehen

Wusstet ihr, dass Europäer jährlich etwa 2 Kilo Zucker allein durch zuckerhaltige Softdrinks zu sich nehmen? Erschreckend, wie ungesund das klingt! Daher habe ich seit gut 2 Monaten einen neuen Mitbewohner. Er heißt Scoby und ist sehr anspruchslos. In meine WG aufgenommen habe ich ihn wegen seiner vielen sympathischen Eigenschaften: Er braucht wenig Platz, ist genügsam und macht einen klasse Kombucha – ein spritziges, süßes und gleichzeitig säuerliches Teegetränk. Eine zuckerarme und erfrischende Alternative zu Cola und Eistee, die noch dazu viel besser für den Geldbeutel ist. Scoby ist ein sogenannter Kombucha-Pilz. 

In diesem Frühjahr werde ich eine ganze Reihe an Beiträgen über dieses besondere Getränk veröffentlichen. Heute erzähle ich euch, was Kombucha ist und woher ihr ihn beziehen könnt. In späteren Beiträgen teile ich meine Rezepte für Kombucha, Jun und Kaffucha. Außerdem erkläre ich, was eine Zweitfermentation ist und stelle das Scoby-Hotel vor. Weiterlesen „Kombucha – was ist das und woher kann ich ihn beziehen“

Honiglebkuchen

Dieses Jahr bin ich zeitig mit der Weihnachtsbäckerei dran. Bisher sind schon 4 Sorten Plätzchen in meiner Küche entstanden: Butterplätzchen, Muskazinen, Cashew-Taler und Orangenkekse. Jetzt sind Lebkuchen dran, genauer gesagt Honiglebkuchen. Lebkuchensterne backen wir jedes Jahr, oft auch als Anhänger für den Christbaum. Dafür wird direkt nach dem Backen mit der Nadel einfach ein Faden durch den Lebkuchen gestochen und dieser darf danach fertig auskühlen. Wenn ihr ein Lebkuchenhaus backen wollt, würde ich euch lieber dieses Rezept dafür empfehlen. Der Lebkuchenteig ist fester und lässt sich dadurch besser verarbeiten und zum Haus zusammensetzen. Es gibt übrigens auch schon ein Rezept für ein weihnachtliches Lebkuchen-Tiramisu, falls ihr mal was ganz anderes ausprobieren wollt.

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Süß-sauer eingelegter Kürbis

Der Sommer hat sich leise verabschiedet und spätestens nachdem es im Gemüseregal wieder einheimische Kürbisse zu kaufen gibt ist klar: Der Herbst ist da. Und mit ihm zieht nach langem Warten jetzt das farbenfrohe Gemüse wieder in die Küche ein. Denn Kürbisse sind ein typisches Saisongemüse und gehören zum Herbst dazu wie regnerische Tage, bunte Blätter und der geheime Feiertag des Kürbisses, Halloween. Da es im Spätherbst eine riesige Auswahl an Kürbissen gibt, packe ich mir mit diesem Rezept für eingelegten Kürbis den Herbst ins Glas.

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veganer Tassenkuchen mit Kakao zum dritten Bloggeburtstag

Drei Jahre ist es nun her, seit ich meinen ersten Blogeintrag, das Rezept für eine Brombeercurd-Tarte mit Rosmarin, hier online gestellt habe. Seitdem habe ich 50 Rezepte für euch entwickelt – sowohl herzhafte als auch süße. Mit diesem 51. Beitrag kommt ein Weiteres dazu: ein super schnell gemachter veganer Tassenkuchen aus der Mikrowelle für Tage mit viel Lust auf Schokokuchen, aber wenig Lust in der Küche zu stehen. Das Rezept ist sehr variabel, ihr könnt es vegan machen oder die Pflanzenmilch durch Kuhmilch ersetzen, Schokoladenstücke, Nüsse oder Karamellstückchen unterheben. Alle Varianten sind sehr lecker und werden euren Hunger auf Schokolade bestimmt stillen! Weiterlesen „veganer Tassenkuchen mit Kakao zum dritten Bloggeburtstag“

Russische Salzgurken einlegen

Ich will schon seit Jahren selbst Gurken einmachen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Dabei kenne ich die salzigen Gurken schon seit meiner Kindheit: Jedes Jahr ging meine Familie meine Großtante für ein verlängertes Wochenende besuchen und ihr russischstämmiger Ehemann servierte zum Abendbrot selbstgemachte Salzgurken. In dieser Jahreszeit sind sie günstig und reichlich an jeder Straßenecke vorhanden. Der perfekte Zeitpunkt selbst Gurken einzulegen! Damit ich dieses Jahr nicht ohne Salzgurken auskommen muss, bin ich kurzerhand zu einem Gurkenhof gefahren und habe mich mit Einlegegurken eingedeckt. Die Gurken fermentiere ich nach dem Rezept meiner Kindheit: mit Knoblauch und Meerrettich. Weiterlesen „Russische Salzgurken einlegen“

Saftiger Schoko-Kirsch-Gugelhupf

Leicht herbe Zartbitterschokolade und fruchtige süße Kirschen: Die Zutaten in diesem saftigen Schoko-Kirsch-Gugelhupf sind wirklich eine herrliche Kombi! Nicht ohne Grund sind Kuchenklassiker wie Schwarzwälder Kirschtorte oder Donauwelle so beliebt. Allerdings hat mein Kuchen einen entscheidenden Vorteil: Das Rezept enthält keine Sahne, also kann man das Kuchenstück einfach in die Hand nehmen. Und als weiteren Pluspunkt schmeckt er auch 2 Tage später noch super gut, da er lange saftig bleibt. Weiterlesen „Saftiger Schoko-Kirsch-Gugelhupf“

Erdbeermarmelade mit Pfeffer

Seit ein paar Wochen bin ich für einen Landwirt in der Nähe als Erntehelfer aktiv. Ab sechs Uhr morgens pflücke ich Erdbeeren, die dann im Hofladen zusammen mit Spargel verkauft werden. Da nur perfekte Erdbeeren ohne Macken und Dellen verkauft werden, fällt einiges an „Müll“ an. Um der Verschwendung etwas entgegenzuwirken, darf ich am Ende meines Arbeitstages von den Erdbeeren, die weggeschmissen werden würden, mitnehmen was ich möchte. So hatte ich schon die Möglichkeit drei Kilo Erdbeermarmelade zu kochen. Allerdings habe ich, um der Marmelade etwas Pepp zu verleihen, noch eine extra Zutat mit ins Rezept genommen: Pfeffer! Weiterlesen „Erdbeermarmelade mit Pfeffer“

Ricotta-Brennnessel-Nocken in Tomatensoße

Mit den sommerlich warmen Temperaturen draußen und der ganzen Corona-Freizeit fange ich wieder an von vollen Gemüsebeeten zu träumen. Die Beete sind alle hergerichtet, nur die Eisheiligen müssen noch abgewartet werden, bis ich meine vorgezogenen Gemüsepflänzchen endgültig nach draußen setzen kann. Dabei kann ich es kaum erwarten, dass ich die vorgezogenen Pflanzen nicht mehr täglich ins Freie schaffen muss und abends wieder zurück ins Haus.

Was mein kleines Hobbygärtnerherz ebenfalls höherschlagen lässt, ist die britische Fernsehserie rund um das River Cottage in Dorset, die von 1999-2012 veröffentlicht wurde. Hugh Fearnley-Whittingstall, der sich über mehrere Staffeln mit über 50 Folgen erst eine kleine Farm in Dorset aufbaut und danach ein Unternehmen rund um das River Cottage gründet, gibt dort viele tolle Inspirationen rund um das Leben auf dem Land. Im Verlauf der verschiedenen Folgen, werden auch viele leckere Gerichte gekocht. An eines davon aus Staffel 2 habe ich mich jetzt herangewagt, da es eine für mich faszinierende Zutat beinhaltet: Brennnesseln! Bisher hat mich das widerspenstige Gemüse noch etwas abgeschreckt, aber mit Handschuhen und einer Schere hatten die kleinen Brennhaare keine Chance mir weh zu tun. Ich finde es ja klasse, wenn ich mir meine Lebensmittel in der Natur zusammensuchen kann. Frischer geht es bei Gemüse und Kräutern ja wohl kaum! Außerdem hilft es auch dabei, die Zeit ohne frisches regionales Gemüse etwas zu überbrücken. Weiterlesen „Ricotta-Brennnessel-Nocken in Tomatensoße“