Ricotta-Brennnessel-Nocken in Tomatensoße

Mit den sommerlich warmen Temperaturen draußen und der ganzen Corona-Freizeit fange ich wieder an von vollen Gemüsebeeten zu träumen. Die Beete sind alle hergerichtet, nur die Eisheiligen müssen noch abgewartet werden, bis ich meine vorgezogenen Gemüsepflänzchen endgültig nach draußen setzen kann. Dabei kann ich es kaum erwarten, dass ich die vorgezogenen Pflanzen nicht mehr täglich ins Freie schaffen muss und abends wieder zurück ins Haus.

Was mein kleines Hobbygärtnerherz ebenfalls höherschlagen lässt, ist die britische Fernsehserie rund um das River Cottage in Dorset, die von 1999-2012 veröffentlicht wurde. Hugh Fearnley-Whittingstall, der sich über mehrere Staffeln mit über 50 Folgen erst eine kleine Farm in Dorset aufbaut und danach ein Unternehmen rund um das River Cottage gründet, gibt dort viele tolle Inspirationen rund um das Leben auf dem Land. Im Verlauf der verschiedenen Folgen, werden auch viele leckere Gerichte gekocht. An eines davon aus Staffel 2 habe ich mich jetzt herangewagt, da es eine für mich faszinierende Zutat beinhaltet: Brennnesseln! Bisher hat mich das widerspenstige Gemüse noch etwas abgeschreckt, aber mit Handschuhen und einer Schere hatten die kleinen Brennhaare keine Chance mir weh zu tun. Ich finde es ja klasse, wenn ich mir meine Lebensmittel in der Natur zusammensuchen kann. Frischer geht es bei Gemüse und Kräutern ja wohl kaum! Außerdem hilft es auch dabei, die Zeit ohne frisches regionales Gemüse etwas zu überbrücken. Weiterlesen „Ricotta-Brennnessel-Nocken in Tomatensoße“

Gyoza – japanische Teigtaschen mit Pilzfüllung

Kennt ihr schon Gyoza? Das sind kleine knusprig gebratene Teigtaschen, die man mit vielen verschiedenen Füllungen essen kann. Ursprünglich kommen sie aus China und sind dort unter dem Namen Jiaozi bekannt. Weiterlesen „Gyoza – japanische Teigtaschen mit Pilzfüllung“

Römisch kochen: Lukanische Würstchen mit Libum und grünen Bohnen

Ich habe mein Abitur in Latein gemacht. Einige von euch werden jetzt gedanklich aufschreien: „Waaaas?! In Latein? Warum das denn?“ Ich habe keine plausible Erklärung dafür. Ich mochte die Thematik einfach. Vielleicht lag es auch nur daran, dass die Römer im Liegen gegessen haben. 😉 Die alten Römer waren eigentlich nichts anderes als die modernen Couch Potatoes. Sie lagen auf ihren Sofas, haben gegessen und nebenbei Musikern und Rezitatoren gelauscht oder sich von Akrobaten unterhalten lassen. Erkennt ihr die Zusammenhänge zur heutigen Zeit? Sofa, Essen, Fernseher. Der einzige Unterschied ist: Damals galt das als gesellschaftlich angesehen. Heute wird man krumm angeschaut, wenn man an einem Samstagabend nichts vor hat. Wieso eigentlich? Ich für meinen Teil habe beschlossen, mich deswegen nicht weniger gesellschaftsfähig zu fühlen. Ich koche einfach römisch, dann ist die ganze Sache doch geklärt! Und zumindest eines haben die Römer und ich gemeinsam: Wir lieben gutes Essen! Deshalb tischen heute gleich zwei berühmte Römer bei mir auf: Apicius und Cato der Ältere. Weiterlesen „Römisch kochen: Lukanische Würstchen mit Libum und grünen Bohnen“

Heidelbeer-Pfannkuchen

Ein Spaziergang im Wald, Blätterrauschen und Vogelgezwitscher in den Ohren und plötzlich sind da einige kleine Büsche, aus denen es blau leuchtet. Ich liebe es, selbst Lebensmittel in der Natur zu sammeln! Es ist zwar etwas mühsam die kleinen Beeren zu pflücken, aber dafür wird man mit einem kräftigen Aroma belohnt. Natürlich muss man ein Plätzchen kennen, an dem man sammeln kann, denn Heidelbeeren wachsen nicht in jedem Wald. Sie sind nur in lichten Moorwäldern und in Senken zu finden. Um sich vor dem Fuchsbandwurm zu schützen, sollten die Heidelbeeren vor dem Verzehr erhitzt werden. Das gilt für alle Früchte, die im Wald gesammelt werden. Weiterlesen „Heidelbeer-Pfannkuchen“

schnelle Spargel-Tarte mit Blätterteig

Es ist mal wieder Zeit für schnelle Rezepte. Meine Klausurenphase ist nur noch 2 Wochen entfernt und außerdem hat man bei dem schönen Wetter wirklich besseres zu tun als in der Küche zu stehen. Ich darf euch heute also eine schnelle, unkomplizierte Spargel-Tarte vorschlagen, die auch nach Feierabend noch super schnell zubereitet werden kann. Denn diese High-Speed-Spargeltarte besteht aus nur 3 Zutaten: Der Blätterteig wird aufgerollt, der gewürzte Sauerrahm fix darauf verstrichen und zuletzt werden die rohen Spargelstangen noch nacheinander auf dem Blätterteig aufgereiht. Innerhalb von 35 Minuten ist die Tarte komplett fertig und ihr könnt sie mit einem Glas Weißwein in Ruhe genießen. Weiterlesen „schnelle Spargel-Tarte mit Blätterteig“

Bärlauchbrot

Mein Lieblingskraut, der Bärlauch, blüht leider schon und eigentlich sollte man ihn in Ruhe lassen, damit er auch nächstes Jahr wieder so ausgiebig wachsen kann. Er ist vor der Blüte außerdem noch am aromatischsten. Doch ein Rezept muss ich unbedingt noch mit euch teilen bevor es wieder zu spät ist. Auch weil es einer meiner Frühlingsfavoriten ist: Mein heiß geliebtes Bärlauchbrot!  Wunderbar fluffiger Hefeteig und würziger Bärlauch vereinen sich darin zu einem kleinen Frühjahrsträumchen. Ich liebe es! Weiterlesen „Bärlauchbrot“

Bärlauchcremesuppe fürs Ostermenü

Es ist wieder so weit: Der Bärlauch hat Saison und sprießt überall in den Wäldern! Wer meinen Blog schon etwas länger mit ließt, hat bestimmt schon mitbekommen, wie gerne ich Bärlauch in meine Speisen integriere. Ob Bärlauch-Hummus, Blätterteig-Schnecken oder eben diese Suppe, es gibt kein Gericht, in das sich Bärlauch nicht einbinden lässt. Jedes Jahr fiebere ich auf die Bärlauchzeit hin, wenn ich wieder die aromatischen Blätter sammeln gehen kann. Endlich! Und jedes Jahr lasse ich mir wieder etwas Neues einfallen, wie ich mein Lieblingskraut verwerten kann. Dieses mal gibt es eine cremige Bärlauchsuppe getoppt mit Sauerrahm und selbst gemachten Croutons in Häschen-Form. Weiterlesen „Bärlauchcremesuppe fürs Ostermenü“