Gyoza – japanische Teigtaschen mit Pilzfüllung

Kennt ihr schon Gyoza? Das sind kleine knusprig gebratene Teigtaschen, die man mit vielen verschiedenen Füllungen essen kann. Ursprünglich kommen sie aus China und sind dort unter dem Namen Jiaozi bekannt.

Dort haben sich sogar Legenden um die Entstehung der kleinen leckeren Dumplings gebildet. Ein Arzt in Nordchina, der Heilkräuter nicht mehr lose kochen wollte, soll sie einfach in Teig eingewickelt haben, um seine Patienten damit zu versorgen. So nimmt man seine Medizin gerne ein! Eine andere Legende handelt um einen Kaiser, der seinen Koch unter Todesandrohung zwang, 100 Gerichte für ihn zu kreieren. Nach 99 Rezepten wollte dem armen Mann aber einfach nichts mehr einfallen, also füllte er die Reste der 99 anderen Gerichten in Teigtaschen und dämpfte diese. Und ausgerechnet diese Dumplings, die Jiaozi getauft wurden, schmeckten dem Kaiser letztendlich am besten.

Gyoza sind kleine knusprig gebratene Teigtaschen, die man mit vielen verschiedenen Füllungen essen kann. Ursprünglich kommen sie aus China und sind dort unter dem Namen Jiaozi bekannt. Der Herbst ist für mich absolute Pilzsaison, also hab ich kurzerhand Champignons in die kleinen leckeren Dumplings gepackt. Die Füllung ist vegan und kommt somit ohne Fleisch oder andere tierische Produkte aus.

Egal welche Geschichte nun stimmt, die Teigtaschen verbreiteten sich in verschiedenen Variationen über die ganze Welt. In der deutschen Küche gibt es Maultaschen, die Italiener lieben ihre Ravioli, Piroggen sind in der polnischen und russischen Küche sehr beliebt, in Korea heißen sie Mandu und in Japan sind sie unter dem Namen Gyoza bekannt.

Klassisch werden Jiaozi mit Hack und Garnelen gefüllt, aber wenn der Koch des Kaisers seine Reste darin verwertet hat, ist wohl alles erlaubt, was schmeckt, oder? Der Herbst ist für mich absolute Pilzsaison, also hab ich kurzerhand Champignons in die kleinen leckeren Teigtaschen gepackt. Gyoza sind häufig mit Knoblauch gewürzt und werden nach dem Dämpfen noch angebraten. Die Füllung für meine Gyoza-Variante ist vegan und enthält somit weder Fleisch noch andere tierische Produkte. Wichtig ist, dass alle Zutaten für die Füllung schön fein gehackt werden, damit das Falten später leichter fällt. Die Wrapper für die Dumplings bestehen nur aus Mehl, etwas Salz und Wasser. Die Zutaten werden lediglich zu einem homogenen Teig geknetet, möglichst dünn ausgerollt und mithilfe eines Glases oder Keksausstechers werden Kreise ausgestochen. Wenn ihr den Teig nicht gleich füllen wollt, ist es sinnvoll die Kreise mit Stärke zu bestäuben, damit sie nicht zusammenkleben.

Gyoza sind kleine knusprig gebratene Teigtaschen, die man mit vielen verschiedenen Füllungen essen kann. Ursprünglich kommen sie aus China und sind dort unter dem Namen Jiaozi bekannt. Der Herbst ist für mich absolute Pilzsaison, also hab ich kurzerhand Champignons in die kleinen leckeren Dumplings gepackt. Die Füllung ist vegan und kommt somit ohne Fleisch oder andere tierische Produkte aus.

Die einfachste Methode, Dumplings zu falten, ist etwas Füllung in die Mitte jedes Teigkreises zu legen und diesen dann zu einem Halbmond zusammenzuklappen (wie Piroggen). Traditionelle Gyoza haben allerdings ein spezielles Fächermuster. Um ehrlich zu sein, bin ich keine Expertin im Gyozafalten. Sie sehen oft etwas derangiert aus, aber bekanntlich macht Übung ja den Meister. Eine Faltmethodik könnt ihr im Video von Just One Cookbook sehen. Dafür werden von der Mitte her und zur Mitte hin kleine Falten gelegt, bis man am äußeren Rand angelangt ist. Letztendlich gibt es viele Möglichkeiten, wie man sie falten kann. Eigentlich ist es auch egal wie man die veganen Dumplings formt, denn dadurch ändert sich der Geschmack ja nicht. Sie schmecken, egal in welcher Form, sehr lecker!

Die fertig geformten Gyoza wandern dann noch in den Dämpfeinsatz für den Kochtopf. Alternativ kann auch ein Kartoffeldämpfer verwendet werden. Einfach in den oberen Topf ein Stück Baumwolltuch legen, damit die Gyoza nicht am Boden festkleben. Bei dieser Variante passen ca. 8 Teigtaschen auf einmal in den Topf. Die gegarten Dumplings werden dann noch angebraten, bis sie knusprig sind und mit angebratenen Pilzen und Zwiebeln serviert. Darüber könnt ihr auch noch gehackten Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln und etwas Sesam streuen.

Gyoza sind kleine knusprig gebratene Teigtaschen, die man mit vielen verschiedenen Füllungen essen kann. Ursprünglich kommen sie aus China und sind dort unter dem Namen Jiaozi bekannt. Der Herbst ist für mich absolute Pilzsaison, also hab ich kurzerhand Champignons in die kleinen leckeren Dumplings gepackt. Die Füllung ist vegan und kommt somit ohne Fleisch oder andere tierische Produkte aus.

Gyoza – japanische Teigtaschen mit Pilzfüllung

Für 4 Personen, ergibt 45 Stück mit einem Kreisdurchmesser von 7,5 cm.

Das wird benötigt:
Für den Teig:
240 g Mehl
150 ml Wasser, aufgekocht
1/2 TL Salz
Stärke
Für die Füllung:
350 g Champignons
1 Zwiebel
1/4 TL Ingwer
1 Knoblauchzehe
weißer Pfeffer
2 EL Sojasauce
Pflanzenöl
1 EL Sesam
Zusätzlich:
2 Zwiebeln
400 g Pilze

Und so wirds gemacht:
1) Für den Teig das Salz im frisch gekochten Wasser auflösen. Das Mehl zugeben und für 10 Minuten kneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
2) Mit den Händen in zwei Rollen formen und abgedeckt im Kühlschrank für 30 Minuten ruhen lassen.
3) Pilze, Zwiebeln und Knoblauch sehr fein hacken und in Öl  anbraten. Mit Sojasoße, Pfeffer, Ingwer und Sesam abschmecken. Abkühlen lassen.
4) Stärke auf die Arbeitsplatte streuen und den Teig darauf ausrollen. Danach mit der Nudelmaschine auf ca 2 mm Dicke ausrollen.
5) Aus dem Teig Kreise mit 7,5 cm Durchmesser ausstechen (zum Beispiel mit einem Glas). Nochmal etwas Stärke auf die Kreise geben bevor du sie übereinander legst.
6) Die Teigreste so lange zusammenkneten, ausrollen und erneut Kreise ausstechen, bis kein Teig mehr übrig ist.
7) Eine Haselnuss große Menge Füllung mittig auf den Teigkreis geben. Zusammenklappen und falten (siehe Video).
8) Den Kartoffeldämpfer mit einem Baumwolltuch auslegen und je 8 Teigtaschen auf einmal für 4 Minuten darin dämpfen.
9) Zwiebeln und Champignons in Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten. Mit etwas Sojasoße ablöschen.
10) Die gedämpften Teigtaschen in einer Pfanne anbraten und danach mit der Pilz-Zwiebel-Mischung vermengen. Mit Essstäbchen servieren.

Tipp: Der Teig lässt sich leichter verarbeiten, wenn er gekühlt ist. Außerdem können die fertig geformten Dumplings auch super eingefroren werden. Dafür werden die ungegarten Teigtaschen nebeneinander mit etwas Abstand auf eine flache Oberfläche (z.B. ein Backblech) gelegt. Nun werden Sie 1-2 Stunden angefroren und dann in einen Gefrierbeutel umgefüllt. Wenn ihr sie zubereiten möchtet, werden sie einfach aus dem Gefrierfach genommen. Sie müssen vor dem Dämpfen nicht aufgetaut werden, sondern bleiben lediglich 2 Minuten länger im Topf.

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