Ein Osterbrot zum Frühlingsanfang

Trotz des kalten Wetters spitzen die Osterglocken langsam aus der Erde und auch auf die Tulpen werden wir nicht mehr lange warten müssen. Ich will noch nicht so recht glauben, dass der Winter nun endlich vorbei sein soll, weil er sich doch noch sehr sträubt und gestern nochmal dicke Flocken hat fallen lassen.  

Hoffentlich schafft der Frühling es bis zu den Osterfeiertagen noch den Winter zu vertreiben. Was ich am meisten an den ersten Frühlingstagen schätze, ist das Gefühl der warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, der Geruch von frischem Gras und natürlich das Färben von Ostereiern mit der Familie. Das Gefühl von Zufriedenheit, Geborgenheit und Leichtigkeit. Grüppchen von Osterglocken im Garten und zwischen ihnen erhascht man den ein oder anderen Blick auf die bunten Ostereier.

natürlich gefärbte und farbenfrohe Ostereier in einer kleinen Schüssel

Am Morgen der Osterfeiertage frühstückt bei uns die ganze Familie zusammen. So ein gemeinsames Frühstück ist doch recht selten, weil wir normalerweise sehr unterschiedlich aufstehen, aber an Ostern sitzen dann alle am hübsch gedeckten Esstisch. Vor allem, wenn es weichgekochte Eier, ein Osterbrot und einen tollen Obstteller gibt. 🙂

Wir backen schon mindestens eine Woche zuvor das erste Osterbrot. Bei manchen gehört das zum Fastenbrechen dazu, aber da wir die Fastenzeit meist nicht einhalten, darf es dann auch das süße Hefegebäck schon etwas früher bei uns geben. Es wird halt zwei oder dreimal gebacken, um auch an Ostern etwas davon zu haben. Nachdem ich mich also die letzte Woche fast ausschließlich davon ernährt habe, dachte ich, es ist jetzt höchste Zeit, dieses fluffige, glatte, wohlduftende Zeug, das nach dem Backen so wundervoll schmeckt (Ja, ich liebe Hefeteig!), endlich auf dem Blog zu zeigen. Außerdem ist das Osterbrot fix gemacht und somit perfekt für Ostermuffel oder jeden gestressten FoodbloggerDer Hefeteig ist schnell zusammengerührt und im Nu ist dieses leckere, weiche Brot fertig gebacken.

Wunderbar fluffiges Osterbrot aus einem leichten Hefeteig mit Rosinen, Korinthen und Zitronat.

Bei diesem Osterbrot kommen Rosinen, Korinthen und Zitronat in den Teig. Einige von euch werden jetzt bei dem Wort Rosinen die Nase gerümpft haben und ich muss zugeben, dass auch ich kein Fan von den schrumpeligen Dingern bin. Aber keine Sorge, die Rosinen können einfach rausgelassen werden und das Osterbrot schmeckt immer noch genauso fluffig lecker. Ich esse es am liebsten pur, aber auch mit einer dünnen Schicht Butter, etwas Marmelade oder Honig schmeckt es super lecker. Wie esst ihr euer Osterbrot am liebsten?

Tipps und Tricks

  • Deckt die Schnittfläche vom angeschnittenen Osterbrot rechtzeitig mit Pergamentpapier ab.
  • Das Hefegebäck mag einen dunklen und nicht zu warmen Ort, etwa die Brotdose.
  • Wenn ihr euer Gebäck nach dem Backen mit einer Glasur (z. B. Zuckerglasur oder heiße Aprikosenmarmelade) bestreicht, dann hält es ein paar Tage länger.
  • Aufbacken lässt sich Hefegebäck wie ein normales Brötchen. Am besten die Kruste mit Wasser bestreichen oder ein hitzebeständiges Schälchen mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Backofen auf etwa 160 °C vorheizen und das Gebäck je nach Größe einige Minuten erhitzen.
  •  Eingefroren ist das Osterbrot bis zu drei Monate haltbar.
  • Es eignet sich auch sehr gut als Mitbringsel.

Ich wünsche euch schöne Feiertage und einen fleißigen Osterhasen! 

Wunderbar fluffiges Osterbrot aus einem leichten Hefeteig mit Rosinen, Korinthen und Zitronat.

Osterbrot

Eigentlich ergibt das Rezept ein großes Osterbrot. Ich drittel den Teig jedoch immer, da mir das Osterbrot sonst viel zu groß ist.

Das wird benötigt:
750 g Mehl
1/2 TL Salz
42 g Hefe (1 Würfel)
50 g Zucker
375 ml Milch
1 Ei
75 g Butter
50 g Zitronat
50 g Rosinen
50 g Sultaninen

Und so wird´s gemacht:
1) Mehl mit Salz vermischt in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hineinbröckeln, mit 1 EL Zucker und etwas Mehl und etwas Milch zu einem Vorteig verrühren und 1/4 Stunde gehen lassen.
2) Die lauwarme Milch zugießen, Salz und den restlichen Zucker, 1 Ei und die Butter (in Stückchen) auf dem Teig verteilen, und den Teig so lange rühren, bis er sich vom Schüsselboden löst und ganz glatt ist.
3) Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen, mit etwas Mehl verkneten, bis er nicht mehr klebt. Zitronatwürfel, Rosinen und Sultaninen unter den Teig kneten.
4) Den Teig in 3 gleich große Stücke teilen und zu Broten formen. Auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen.
5) Die Osterbrote mit Milch bestreichen, x-förmig einschneiden und nochmals gehen lassen.
6) Bei 200°C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

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